Medien, Kanäle und Trancen - all diese Begriffe haben mit dem Channeling zu tun, bei dem über eine Person mit besonderen Fähigkeiten ein direkter Draht zum Kosmos kurzgeschlossen wird. Dabei senden Geistwesen (beziehungsweise nicht menschliche Wesenheiten) ihre Unterstützung und Analyse des Erdengeschehens in für uns verständlicher Form. Dass sie sich dazu eines Mediums bedienen, hat seinen Grund in ihrer eigenen Körperlosigkeit. In England und Amerika war das Channeln schon zu den Hochzeiten des frühen Spiritismus zu Beginn des letzten Jahrhunderts sehr beliebt. Es begann mit Zirkeln, in denen über Buchstabenbretter ermöglicht werden sollte, nicht-humanen Wesenheiten eine zumindest lesbare Sprache zu leihen. Vielfach begannen aber bei diesen Zusammenkünften plötzlich bestimmte Personen in eine Art hypnotischer Starre zu verfallen und mit fremden Stimmen zu sprechen. Aus solchen Vorfällen entwickelten sich danach die Kanäle, die teilweise einen besonders persönlichen Bezug zu den gechannelten Geistern entwickelten. Edgar Cayce, Jane Roberts (mit Seth) oder auch Aleister Crowley sind als Kanäle für die geistige Welt berühmt geworden. Wobei es keinen Channel gibt, der wie der andere arbeitet. Zuweilen ist es so, dass die Medien während der Arbeit mit den außerirdischen Energien ohne eigenes Bewusstsein sind, andererseits kommt es auch vor, dass sie wie ein Zuschauer miterleben, auf welche Art sich ihr körperloser Channelpartner ihrer Individualität bemächtigt und sich auch später selbst wieder an die gesamte Sitzung erinnern können. Auch automatisches Schreiben ist eine Möglichkeit, mit der sich einige Wesen über dazu geeignete Personen mitteilen. Wieder andere senden Inhalte voller Licht und Liebe durch die Träume der Channel in die Welt.