Ein erfolgreicher Kartenleger braucht mindestens drei Dinge: Eine hervorragende Intuition, Vertrauen in seine Kraft, sich mit dem Kosmos in Verbindung zu setzen und ein Kartendeck, mit dem er viele Erfahrungen gesammelt hat. Das alles gibt ihm die Sicherheit, das, was er aus den Karten liest, auch richtig zu interpretieren. Und es verleiht seinen Klienten das Gefühl in absolut bester Obhut zu sein. Wer die Karten nicht nur legen kann (das haben viele versucht), sondern auch lesen möchte, benötigt immer einen jahrelangen Zugang zu diesem Bereich des Wahrsagens. Manchmal liegt die besondere Gabe seit Generationen in einer Familie und wird - meist von den Frauen - weitervererbt. In anderen Fällen entdeckt jemand erst viel später, welches außergewöhnliche Talent ihm vom Universum mitgegeben wurde. So manche vielversprechende bürgerliche Karriere ist schon plötzlich beendet worden, weil jemand ohne Vorankündigung merkte, dass er über eine Eigenschaft verfügt, die nicht jeder in die Wiege gelegt bekommt. In jedem Fall können Klienten sicher sein, dass sie an einen Experten geraten, wenn sich ein Kartenleger nach Jahren eigener Experimente an die Ausdeutung von Legungen für andere wagt.
Bis dahin hat er zahllose Versuche gemacht, die Botschaften aus dem Universum zu decodieren und gelernt, wie genau sich falsche private Interpretationen von dem echten Wissen unterscheiden, das ihnen aus transpersonalen Quellen übermittelt wird. Viele Fachleute sprechen von einem besonderen "Geschmack", den die Wahrheit über das Schicksal eines Menschen hat - und den sie in vielen Übungsstunden kennenlernten. Übrigens spielt die Konzentration des Klienten selbst beim Kartenlegen auch eine Rolle. Ohne dass auch dessen Unbewusstes auf die feinstofflichen Energien eingestimmt ist, erhält die Lesung nicht die notwendige Kraft, um tatsächlich das Los des Einzelnen widerzuspiegeln.