Die hellsichtige Susanne Kipper aus Berlin hat ihren guten Namen einem kleinformatigen, bildreichen Kartendeck vererbt, das heute eine ungewöhnliche Renaissance erlebt. Mit seinen hübschen, altmodischen Darstellungen voller Aussagekraft sind die übersichtlichen 36 Kipperkarten das perfekte Set für jeden Einsteiger, der seine ersten Erfahrungen mit dem Kartenlegen sammeln möchte. Ob "Gute Dame", "viel Geld gewinnen", "angenehmer Brief" oder "reiches Mädchen" - auch die Namen der Karten allein führen ohne jede weitere Anleitung bereits in das Universum der Schicksalsdeutung ein.
Das besondere beim Kipperdeck sind seine vielen Personenkarten, die schon bei der allerersten Probelesung leicht den Menschen im eigenen Umfeld zuzuordnen sind. Um 1890 feierten die Kipperkarten eine furiose Premiere. Sie ähneln den sogenannten Zigeunerkarten und geben wie diese äußerst detailreich Auskunft über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Ratsuchenden. Viele Kartenleger schwören auf dieses Deck, mit dem sie seit ihren eigenen ersten Schritten ins Metier arbeiten und die sie wie gute Freunde durch eigene Lebenskrisen begleitet haben.
Einige Legemethoden wurden ebenfalls vom fahrenden Volk übernommen, andere aus dem Tarot adaptiert. Es gibt Experten, die das gesamte Blatt auslegen, um einen weiträumigen Überblick über die momentane Situation des Hilfesuchenden zu erhalten. Vor allem in praktischen Lebensfragen haben sich die Kipperkarten sehr bewährt. Auch für spirituelle Neulinge ist dieses Deck wegen seiner Unkompliziertheit zu empfehlen.