Sternzeichen Krebs

Krebs - Sensibilität, Sorge und Sicherheitsbedürfnis

Tierkreiszeichen & Horoskop

Krebs  21. Juni - 22. Juli


Als erstes Wasserzeichen im Tierkreis hat der Krebs den persönlichsten Zugang aller Sonnezeichen zu menschlichen Gefühlen. Seine ganze Welt besteht sogar aus Emotion, auch wenn er das gut verstecken kann. Niemand leidet so schwer unter einem gebrochenen Herzen wie die Krebse und keiner kann so gut Verletzungen heilen wie sie, durch sorgende Pflege - da sie alle Unsicherheiten der Seele bestens kennen.

Krebse haben - selbst, wenn sie Männer sind - einen besonderen Bezug zu jeder Art Mütterlichkeit. Sie sind wie der Herr ihres Zeichens, Mond, in ihrem Leben bestimmten Rhythmen unterworfen und erleben ihr Dasein in Phasen, die sich berechenbar, aber für sie manchmal unbewusst, abwechseln. Überhaupt hat das Zeichen Krebs auch einen außergewöhnlichen Zugang zum allgemein menschlichen Unbewussten, der sich aber immer aus einer persönlichen Beziehung zu den Vorgängen in der Außenwelt ergibt. Was ihn nicht berührt, kann er nicht wahrnehmen. Sachlichkeit wird er nur sehr ungern als Diskussionsebene akzeptieren, denn die Fähigkeit, Dinge neutral zu sehen, ist keine, die ihm in die Wiege gelegt wurde.

Da Krebse wie lebendige Antennen für alles Gefühlige im Kosmos sind, werden sie oft - für andere kaum glaublich - von der allgemeinen Atmosphäre direkt berührt und beeinflusst. Empfindungen anderer lesen sie wie ein offenes Buch. Das ist ihr großes Plus, aber auch ein Nachteil, da sie so natürlich auch unter fremden Gefühlen leiden und in ihrer Jugend nicht mal wissen, dass es nicht die eigenen sind. Bei unbedachten Übergriffen oder Verletzungen durch ihr Gegenüber ziehen sich die Krebse zuallererst in ihr Schneckenhaus zurück - ihr Inneres also, wobei selbst Nahestehende den Rückzug in die Isolation verhältnismäßig häufig nur durch eine geringfügig veränderte Stimmung bemerken.

An einen verletzten Krebs kommt niemand mehr so recht heran, auch wenn man sich größte Mühe gibt, den leidenden Zeitgenossen aufzuheitern. Wie kein anderes Zeichen lecken sich die Krebse eine Weile ihre Wunden und brauchen dann Distanz, um aus dem angeschlagenen Gefühlshaushalt wieder eine einigermaßen gesicherte Basis zu machen. Sie lieben ihre Heimat und manche Krebse werden lebenslang ihren Dialekt nicht los, auch wenn sie längst fern ihrer wurzeln lieben.

Zu ihren Müttern haben sie ein ganz besonderes Verhältnis - entweder sehr eng oder - aus Notwehr hinsichtlich des eigenen Klammerns - sehr distanziert. Beides ist jedoch nur die jeweils entgegen gesetzte Seite derselben Medaille - der inneren Abhängigkeit, in die der Krebs gern gerät und aus der er sich dann nur mit sehr komplizierten Manövern wieder befreien kann.

Eltern von Krebskindern müssen die Hypersensibilität ihres Nachwuchses kennen und versuchen, diesen früh und sehr einfühlsam mit der Tatsache vertraut zu machen, das alles, was als großes Gefühl kommt, auch wieder vergeht. So werden die Krebschen nicht ganz so hoffnungslos, wenn sie sich mal wieder in einer ihrer überdimensionalen Empfindungen verloren haben. Allerdings sollte man sich hüten, die starken Gefühle der Krebse nicht ernst zu nehmen - denn in ihnen steckt ein ganzes Universum an positiven Seiten.

Kaum jemand hat größere Fähigkeiten zu Mitgefühl und Verständnis als ein ausgeglichener, mit sich selbst zufriedener Krebs. Körperliche Schwächen können sich bei diesem Tierkreiszeichen als Magenprobleme, Lymphstörungen oder seelische Krankheiten äußern. Bei Krebsmonden liegt manchmal eine Allergie gegen Milchprodukte vor. Wann immer solche Anzeichen sich zeigen, beginnt die Heilung da, wo sich der Krebs bewusst wird, ob der Erkrankung vielleicht ein schwankender Gefühlshaushalt zugrunde liegt. Oft braucht er dann einfach ein bisschen mehr Wärme, Verstandenwerden und Liebe.