Berührung, Balance, Besserung: Die drei großen "B" des Reiki sind jedem bekannt, der einmal in den Genuss gekommen ist, Reiki erhalten zu haben. Denn diese asiatische Kunst der Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Seele und Körper wird "gegeben" oder geschenkt, wie man in Fachkreisen sagt. Ihr "Erfinder" ist der Japaner Mikao Usui, der ebenfalls die Basis-Fakten der Balance-Behandlung während einer Meditation auf einem Berg in Trance erhalten haben soll. Seither wird Reiki ausschließlich mündlich an neue Behandler weitergegeben, sodass eine ungebrochene und unverfälschte Linie der Überlieferung entstanden ist.
Reiki-Fachleute besitzen verschiedene Grade des Wissens, die sie an ihre Klienten weitergeben. Durch sehr sanftes Handauflegen und eine Konzentration auf die Unbewusste Ströme des Ratsuchenden helfen und heilen sie die Ungleichgewichte in seinem Herzen und Organen. Dabei bedient sich das Reiki der großen Lebensenergie, die laut den Traditionen fast aller alten Kulturen unserer menschlichen Grundnatur mitgegeben ist. Sie wird Chi oder Ki oder Prana genannt und auch beispielsweise bei der Akupunktur ausgeglichen.
Wie von selbst finden die Hände des Behandlers die Disbalancen, die angeblich die starken Reiki-Energien (Rei = Kosmos, Ki = Lebensenergie) fast magisch anziehen sollen, so dass der Helfende lediglich diese Strömungen durch sich hindurch laufen lassen muss. Die Reiki-Sitzung unterstützt den Behandelten darin, seine eigene Wahrnehmung für die inneren Strömungen zu schulen und sie später selbst lenken zu können. Neben der körperlichen Reiki-Sitzung gibt es auch Reiki-Behandlungen, die aus der Ferne "funktionieren". Auch hierbei stimmt sich der Heiler auf die energetischen Gleichgewichtsstörungen des Klienten ein und führt sie wieder in eine innere Verbindung, die mehr Glück, Lebensfreude und Ausgeglichenheit garantiert.